Diese Embossingschablonen sind auch nur eine kleine Auswahl. Es gibt sie mit Tieren, mit Pflanzen, Gebäuden, als Ornamente und, und, und...
Diese Schablone ist verhältnismäßig groß, sodass man ein Foto damit verzieren kann. Mehr zu dieser Schablone zeige ich weiter unten.
Es gibt zwei Formen des Embossings: "Heat Embossing" und "Dry Embossing". Beim "Heat Embossing" (stelle ich hier auch noch vor) wird mit einer langsam trocknenden Stempelfarbe ein Stempelabdruck auf Papier aufgebracht, danach mit Embossingpulver bestreut und mit einem Heißluftgerät (oder Toaster oder Herdplatte) so lange erhitzt, bis das Pulver schmilzt und eine erhabene Schicht auf dem Papier bildet. Diesen Stempelabdruck kann man jetzt kolorieren, ohne dass die Stempelfarbe verwischt.
Beim "Dry Embossing", für das ich hier die Utensilien vorstelle, drückt man mithilfe eines Prägestiftes Motive ins Papier. Dazu benötigt man einen Leuchttisch, auf den man zuerst die Schablone legt und sie gegebenenfalls mit Klebestreifen befestigt. Auf die Schablone wird dann festeres Papier (oder Karton), vorzugsweise helles Papier, gelegt und die Lampe angemacht. Jetzt scheinen die Konturen der Schablone durch das Papier und man kann mit dem Prägestift mit leichtem Druck die Linien nachfahren und damit einprägen. Es gibt Prägestifte mit unterschiedlich dicken Köpfen. Die dicken Köpfe braucht man dann, wenn das zu prägende Motiv großflächiger ist. Für Linien und kleinere Motive reicht ein kleiner Prägekopf.
Dunkles Papier lässt sich so nicht prägen, da die Lampe nicht durch das Papier hindurchscheinen kann.
Diesen Leuchttisch gibt es in mehreren Größen. Für welche Größe man sich entscheidet, hängt von der Größe der Motive ab, die man anfertigen möchte.
So sieht das aus, wenn die Lampe leuchtet und die Schablone und das Papier auf dem Leuchttisch liegen.
A C H T U N G ! Arbeiten Sie mit dem Leuchttisch nie auf Ihrer Schneidematte! Die Glühlampe wird so heiß, dass sich die Matte wellt. Das lässt sich auch durch Beschweren der Matte hinterher nicht wieder rückgängig machen. Ich habe zwei Matten verdorben, ehe ich merkte, dass nicht der Heißluftfön, sondern die Glühlampe der "Missetäter" war.
Und das ist das geprägte Ergebnis.
Von der Firma Fiskars gibt es Geräte, mit denen es möglich ist, jedes farbige Papier und jeden farbigen Karton (bis zu bestimmten Stärken) zu prägen. Mithilfe zweier identischer Schablonen, zwischen die man das Papier/den Karton legt, lassen sich sehr schöne Rahmen, Ecken, Bordüren und Figuren prägen.
Hierzu gibt es in Kürze ebenfalls Informationen und Fotos.